Liederkranz Bad Reichenhall e.V.

Aktuelles, Aktivitäten, Berichte


Neues Jahr 2020, Wiederbeginn der Proben nach der Weihnachtspause

Der Liederkranz wünscht allen Mitgliedern, Förderern und Freunden ein gesundes und gesegnetes neues Jahr.
Nach der Weihnachtspause beginnen am Donnerstag, 16.01.2020, 19.00 Uhe wieder die wöchentlichen Chorproben.
Achtung, neues Probelokal: SeniorenWohnen, Wisbacherstr. 4, Untergeschoß. Wir sind nicht mehr in der Heilingbrunner Schule!
Wer bei uns mitsingen möchte, kann gerne unverbindlich an einer Chorprobe teilnehmen. Auskunft unter 08651/7628742.

Samstag, 08.12.2019 Seniorenweihnachtsfeier in Bayerisch Gmain

Der Chor umrahmte die Bayerisch Gmainr Seniorenweihnachtsfeier mit vorwehnachtlichen Liedern.

Samstag, 30.11.2019 Liederkranz-Adventsingen

Zum 40. Mal in ununterbrochenen Reihenfolge veranstaltete der Liederkranz Bad Reichenhall wieder sein beliebtes Reichenhaller Adventsingen. Mit dabei waren der Reichenhaller Männergesang, die Pettinger Stubnmusi, Gertraud Gebauer an der Harfe, die Lohmayr Diarndln aus Piding, die Reichenhaller Trachtenkinder und, zu diesem besonderen Anlass, die Sopranistin Christa van der Kruit-Hemetsberger, die dem Chor schon seit vielen Jahren verbunden ist. Begleitet wurde die Sopranistin am Klavier von Sven-Jörge Schnoor. Als Sprecher fungierte wieder Christian Schröder, der besinnliche aber auch heitere Texte vortrug. Die Programmgestaltung und Gesamtleitung lag in den bewährten Händen des Reichenhaller Chorleiters Prof. Eduard Gert Felin, der zu diesem festlichen Anlass ein besonders schönes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hatte.

Mit dem Lied „Wieder naht der heil’ge Stern“ (Lorenz Maierhofer) eröffnete der über 30-köpfige gemischte Chor des Liederkranzes unter der Stabführung von Gert Felin den Abend und kündigte damit den beginnenden Advent an. Die Liederkranz-Vorsitzende, Christa Vizethum-Beutl, hieß die zahlreichen Besucher zur diesem Jubiläumskonzert willkommen und Oberbürgermeister Dr Herbert Lackner (übrigens ein treuer Gast bei den Adventsingen) betonte in seinem Grußwort, dass das Adventsingen des Liederkranzes zu einer liebgewonnenen und aus der Adventzeit nicht mehr wegzudenkenden Tradition in der Alpenstadt geworden sei.

Die Pettinger Stubenmusi, auch seit langer Zeit Bestandteil des Reichenhaller Adventsingens, brachte in der Besetzung Zither, Hackbrett, Bassgeige und Harfe schöne alpenländische Weisen, u.a. von Tobi Reiser und aus dem Volksgut, zu Gehör und damit eine andächtig-feierliche Stimmung in den Saal. Auch Gertraud Gebauer, die hier gleichzeitig mit den Chor ihr 40. Jubiläum feiern konnte, denn sie war von Anfang an mit dabei, entlockte den Saiten ihres Instruments, der Harfe, in einigen Solobeiträgen innige Töne, u.a. „Asperlbaam“ (Südtiroler Volksgut) und „Adventliche Weis“ von dem Hammerauer Hansl Auer.

Der Chor des Liederkranzes meldete sich mehrfach zu Wort, mit „Sing ma im Advent“ (Lorenz Maierhofer), und dem Evergreen „A Liachterschein liegt über‘m, Land“ (ebenfalls von diesem steirischen Komponisten), aber auch mit dem Klassiker „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ (Michael Praetorius, 1510-1583).

Ein guter Einfall der Programmgestaltung war die Beteiligung des Reichenhaller Männergesangs, erzeugt doch der Männerchor trotz ähnlicher Liedauswahl einen ganz anderen Klang als der gemischte Chor; kein Wunder, ist doch letzterer vierstimmig und die Männerchore meist dreistimmig gesetzt, ganz abgesehen von der unterschiedlichen Tonlage. Der Reichenhaller Männergesang, hervorgegangen aus der früheren Turner-Sängerriege, intonierte mit den kräftigen Männerstimmen „Alls tuat wart’n“ (Horst Kaltenegger), „Der Winter kimmt“ (Norbert Wallner), und „Ganz staad is scho draußn“ (Lorenz Maierhofer).

Wiederum einen Kontrast dazu stellten die Lohmayr Diarndln dar, ein Frauendreigesang aus Piding. Sie sangen aus ihrem eigenen Repertoire „Ein Stern geht auf“ und „Gottes Verheißung“ von Anna Maria Utz und „In einer kalten Wintersnacht“ von Tobias Reiser jun. Höhepunkte des Programms waren dann die Auftritte der Sopranistin Christa van der Kruit-Hemetsberger, begleitet am Klavier von Sven-Jörge Schnoor. Sie glänzte mit ihrer glockenhellen Stimme mit den Liedern „Mille cherubini in choro“ von Franz Schubert und „Markt und Straßen steh‘n verlassen“ von W.A. Mozart, und gemeinsam mit dem Chor „sang sie „Es wird ein Stern aufgehen“ von Hans Bruckner.

Begeistert aufgenommen wurden vom Publikum die Reichenhaller Trachtenkinder, die mit Akkordeonbegleitung „Griaß Gott mia singan heit“ und „Hirtabuam und Hirtamadl“ zum Besten gaben. Für ihre mit den frischen Stimmen lebhaft vorgetragene Darbietung wurden sie vom Publikum sogar mit einem Sonder-Applaus bedacht. Christian Schröder hatte mit viel Einfühlungsvermögen besinnliche Texte eingestreut und das damit das Programm aufgelockert. Mit dem von allen Mitwirkenden gemeinsam mit dem Publikum gesungenen „Andachtsjodler“ klang das das 40. Reichenhaller Adventsingen aus. Der reichlich am Ende gespendete Applaus zeigt, dass das vielfältige und abwechslungsreiche Programm bei den Zuhörern gut angekommen war. Text und Fotos: Liederkranz Bad Reichenhall, Franz Sicklinger

Samstag, 23.11.2019 Singen in der Fußgängerzone

Der Chor zog durch die Reichenhaller Fußgängerzone, um die Passanten mit vorwehnachtlichen Liedern zu erfreuen.

Sonntag, 17.11.2019 Volkstrauertag

Der Chor umrahmte die Gedenkfeier am Volktrauertag musikalisch.

Samstag, 27.07.2019: Liederkranz-Sommerfest

Wie jedes Jahr versammelten sich die Liederkranzler in der Sommerpause bei Sangesfreund Jockel, um in geselliger Runde, abseits vom Probenbetrieb, ihr Sommerfest zu feiern. Für das leibliche Wohl sorgten Schmankerl vom Grill und kühle Getränke, daneben wurde viel gesungen und Gedicht- und Sangesvorträge steigerten die Stimmung. Auch die Unterhaltung kam nicht zu kurz, so dass mam bis in die späte Nacht zusammen blieb.

Donnerstag, 04.07.2019: Liederkranz-Jahresausflug

Die Liederkranzler besuchen die Perle Tirols, der Jahresauflug führte nach Kufstein und an den Hechtsee

Neben dem Chorgesang pflegen die Mitglieder des Liederkranzes auch die Geselligkeit. Dazu gehört neben anderen Aktivitäten auch der jährliche Ausflug; diesmal ging es ins Inntal an die bayerisch-österreichische Grenze zwischen Kufstein und Kiefersfelden.
Kufstein ist eigentlich mit knapp 20.000 Einwohnern keine große Stadt, erfuhren die Teilnehmer schon bei der Anreise. Wegen seiner Lage an der Kreuzung zweier wichtiger Verkehrsstraßen, der Süd-Nord- und der der Ost-West-Verbindung ist Kufstein aber handels- und militärpolitisch von hoher strategischer Bedeutung. Das erkannten schon die Römer, die hier bereits 15 v.Chr. die Stadt „Ponte Aenis“ gründeten. Mit dem Ende des Römerreichs im 6. Jh. eroberten die Bayern das Gebiet und von da an gehörte Tirol fast 1000 Jahre zum Herzogtum Bayern. Erst 1505 brachte der Habsburger Kaiser Maximilian I. als Schlichter des bayrischen Erbfolgekriegs Tirol an sich. Kurzfristig fiel dann Tirol infolge der napoleonischen Kriege 1805 wieder an Bayern, wurde dann aber 1814 wieder Österreich zugesprochen. Neben seiner Verkehrsbedeutung spielte Kufstein auch eine wichtige Rolle bei der Salzverschiffung, weshalb es auch ein Salzfass im Wappen führt.

Nach dem Eintreffen in Kufstein hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die Sehenswürdigkeiten Kufsteins zu besichtigen. Dazu gehören der malerische Untere Stadtplatz mit seinen Bürgerhäusern, die gotische (1390-1420) und später barockisierte (1660) Pfarrkirche St. Vitus, der Marienbrunnen am Stadtplatz von 1861, die Römerhofgasse mit ihren historischen Weinhäusern Auracher Löchl und Batzenhäusl, die schöne Innpromenade und die Innbrücke mit der besten Aussicht auf die Festung.

Bevor es dann hinauf zur Festung ging, gab es im Festungsneuhof ein besonderes Erlebnis: Das Konzert mit der Heldenorgel. Dies ist die größte Freiorgel der Welt mit 65 Registern und 4948 Pfeifen. Gebaut wurde die Orgel 1931 zum Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkriegs (daher der Name). Die Orgel ist hoch oben im Bürgerturm der Festung eingebaut und ist aufgrund ihrer günstigen Situierung und des besonders hohen Winddrucks, mit dem die Pfeifen angespielt werden, weit hinein ins Umland zu hören.

Eine Überraschung gab es nach dem Mittagessen für eine Sängerin, die genau an diesem Tag ihren Geburtstag feierte: Mit einem eigens für sie gedichteten Lied (mit 10 Strophen!), gesungen vom Chor im Schatten des Kaiserturms, wurde sie geehrt. Dann konnten die Teilnehmer im Rahmen einer Burgführung die große Festung kennenlernen. 1205 wurde sie erstmals historisch erwähnt, größere Erweiterungen erfolgten im 15. und 16. Jh. und bis ins 18. Jh. hinein. Dann verlor die Festung ihre strategische Bedeutung und wurde als Staatgefängnis genutzt. Auf 25.000 qm erstreckt sich die Burganlage mit einer Vielzahl von Türmen, Basteiern, Wehrgängen, Kasematten und Kasernengebäuden; auch ein 60 m tiefer Brunnen ist vorhanden. Heute gehört die Festung über eine privatrechtliche Gesellschaft der Stadt und ist eine bedeutende Touristenattraktion; auf der Josefsburg wurde die überdachbare „Festungsarena“ errichtet, wo hoch über den Dächern der Stadt stimmungsvolle Konzerte veranstaltet werden.

Nach dieser eindrucksvollen Besichtigung ging es Nachmittag weiter zum Hechtsee. Dieser liegt nahe von Kufstein auf einem Hochplateau über dem Inntal. Der See ist 0,28 qkm groß, 750 m lang und 57 m tief. Steil ging die Anfahrt über Serpentinen (mit schönen Ausblicken auf den Inn) hinauf ins Hochtal. Nach der Ankunft nutzten bei bestem Sommerwetter einige den Aufenthalt zum Baden im See, andere umrundeten den See auf einem schattigen Uferweg und manche machten es sich auf der Uferterasse bei Kaffee und Kuchen gemütlich und genossen die Sonne und den herrliche Ausblick über den See. Am Abend dann beschloss ein gemeinsames Abendessen im Ausflugsrestaurant Seearena Hechtsee den gelungenen Ausflug, bevor es dann mit dem Bus wieder heim nach Bad Reichenhall ging.

Freitag, 05.07.2019: Der Liederkranz nimmt Abschied von von Stefan Schwangler

Der Liederkranz Bad Reichenhall trauert um sein Ehrenmitglied Stefan Schwangler. Stefan ist im Alter von 95 Jahren zwar unerwartet, aber friedlich entschlafen. Bis zuletzt, und das seit über 60 Jahren, war er im Liederkranz-Chor als Stimmführer im Tenor aktiv. Im Verein hat er lange Zeit aktiv mitgewirkt und als Notenwart die mühselige Aufgabe auf sich genommen, die Sängerinnen und Sänger stets mit der nötigen Literatur auszurüsten. Schon 2001 wurde ihm deshalb aufgrund seiner Verdienste die Ehrenmitgliedschaft beim Liederkranz verliehen. Auch der Bayerische Sängerbund und der Deutsche Chorverband haben ihn mit mehreren Ehrungen ausgezeichnet, zuletzt 2016 mit der seltenen Ehrennadel in Gold mit Urkunde für 60-jährige Mitgliedschaft.
Über den Liederkranz hinaus war Stefan Schwangler auch in der Pfarrgemeinde und in der Gemeinde ehrenamtlich tätig. Viele Jahre war er Mitglied des Kirchenchors Bayerisch Gmain und lange Zeit hat er die Seniorennachmittage der Pfarrgemeinde organisiert und geleitet. Unvergessen und allen Bayerisch Gmainer Senioren in bester Erinnerung sind auch seine Textbeiträge bei der Gestaltung der Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde.
Neben seinen sängerischen und organisatorischen Talenten war Stefan auch ein geschätztes und hochgeachtetes Mitglied der Sängerfamilie. Mit seiner menschlichen und ausgleichenden Art und seinem Humor war Stefan eine wichtige Stütze der Gemeinschaft. Der Liederkranz hat ihm viel zu verdanken; wir sind froh und dankbar, dass wir einen so wertvollen Menschen in unseren Reihen und als Freund haben durften. Die Liederkranzler vermissen Stefan Schwangler sehr und sie werden ihn stets in ehrender Erinnerung behalten.

Samstag, 11.05.2019: Muttertagskonzert in der Kreisklinik Bad Reichenhall

Mit einem Konzert anlässlich des Muttertags erfreute der Chor des Liederkranzes die Patienten der Kreisklinik Bad Reichenhall. Unter der Leitung von Gert Felin brachte der Chor eine Reihe von Frühlings- und Volksliedern zu Gehör. Mit "Freunde die ihr seid gekommen" wurden die Zuhörer begrüßt. Mit "Nun fängt das Schöne Frühjahr an" und "Nun will der Lenz uns grüßen" wurde die schöne Frühjahrszeit besungen. Die Lieder "Gern habn tuat guat" und "In Gedanken bin i bei dir" sind der Liebe gewidmet und beliebte Volkslieder wie "Am Brunnen vor dem Tore" und und "Fein sein, beinander bleiben" animierten so machen der Zuhörer zum Mitsummen und Mitsingen. Mit "Es klingt ein Lied ... das schon die Mutter sang" wurde auch ehrenvoll der Mütter gedacht. Mit reichlichem Applaus bedankten sich die Zuhörer am Schluss bei den Sängerinnen und Sängern für ihre Darbietungen.

Donnerstag, 04.04.2019: Frühlingssingen im Seniorenheim Wisbacherstraße

Seinen ersten Auftritt im neuen Jahr hatte der Liedeerkranzchor vor den Senioren im Seniorenheim Wisbacherstraße. Jahreszeitlich bedingt standen natürlich vor allem Frühlingslierder auf dem Programm, wie "Jetzt fangt des schöne schöne Frühjahr an", "Nun läßt der Lenz uns grüßen" oder das bekannte "Alle Vöglein sind schon da". Beliebte Voklslieder wie "Am Brunnen vor sem Tore" unf "Fein sein beinander bleiben" animierten die Senioren zum Mitsummrn und Mitsingen. Das Programm kam gut anbei den Senioren, die sich um Schluss mit reichlichem Applaus bei den Sängerinnen und Sängern bedankten.

Donnerstag, 14.02.2019: Jahreshauptversammlung

Zur Jahreshauptversammlung 2019 hatte der Liederkranz seine Mitglieder in die Poststuben eingeladen. Die Vorsitzende konnnte 36 anwesende Mitglieder und als Gast den Vorsitzenden des Chiemgau-Sängerkreises Albert Müller begrüßen. Mit dem Lied "Freunde die ihr seid gekommen" wurde die Versammlung eröffnet.

Rita Hasssemer als Chronistin berichtete in anschaulicher Weise von den Ereignissen des vergangenen Jahres, erwähnte die Konzertauftritte des Chores, vor allem das 39. Reichenhaller Adventsingen, das Sommerfest, die Weihnachtsfeier und den Jahresausflug nach Maria Kirchental.

In ihrem Geschäftsbericht ging Christa Vizethum-Beutl auf die Mitgliederentwicklung ein. In Zusammenhang mit dem Adventssingen bedauerte sie, dass trotz gestiegener Zuschauerzahlen nur durch die Untertützung durch Sponsoren ein Verlust vermieden werden konnte. Das heurige, 40. Adventsingen werde auf jeden Fall stattfinden und die werde sich wieder um Sponsoren bemühen.

Der Kassenbericht von Rosmarie Grimm zeigte ein leichtes Plus, das aber nur durch Spenden und Sponsoren ermöglicht wurde. Kassenprüferin Katrin Thesing bescheinigt ein ordentliche und gewissenhafte Kassenfühung,so dass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.

Für 30 Jahre akvtives Singen in Chören wurden Doris und Kurt Braun vom Kresivorsitzenden Albert Müller mit Urkunde und Ehrennadel geehrt. Ein "heisses Eisen" stand anschließend noch auf dem Programm, die fällige Beitragserhöhung. Nach lebhafter Diskussion einigte man sich einen Jahresbeitrag von 70 €, um den Verein wirtschaflich führen zu können.

Zum Abschluss stellte dann die Vorsitzende noch die Vorhaben für 2019 vor. Frühlingssingen im Altersheim, Muttertagskonzert im Krankenhaus, Gedenkfeier am Volkstrauertag und natürlich das 40. Jubiläums-Adventsingen stehen ebenso auf dem Programm wie Chorausflug, Sommerfest und Weihnachtsfeier. Mit dem Dank für die Mitarbeit im vergangenen Jahr und einem positiven Ausblick auf die Zukunft schloss sie die Versammlung.