Anhang zum Mail von Gert Felin


Rezepte gegen Corona-Viren
Beim ersten Herannahen der Corona-Viren, erkennbar an Kreuzschmerzen, am leichten Kribbeln in der Nase, ziehen in den Füßen, Hüsteln, Geldmangel und der Abneigung morgens ins Geschäft zu gehen. Man gurgele mit etwas Jod. Darauf pflegt die Grippe in Form der Corona-Viren einzusetzen. Die Grippe wird durch nervöse Viren verbreitet, die ihrerseits erkältet sind.
Homöopathen lecken am besten täglich einmal eine 5 Cent-Münze, bei hohem Fieber eine 10 Cent-Münze ab.
Es muß unter allen Umständen das Bett gehütet werden. Es braucht aber nicht das eigene zu sein.
Während der Schüttelfröste trage man wollene Strümpfe,
diese am Besten um den Hals.
Die Hauptsache bei der Behandlung ist Wärme. Also auf in die Sauna. Bei der Rückfahrt stelle man sich auf eine Omnibusplattform, schließe aber den Mitfahrenden den Mund, damit es nicht zieht.
Die Schulmedizin versagt vor den Corona-Viren gänzlich. Es ist also sehr gut sich ein siderisches Pendel über den Bauch zu hängen. Schwingt es von rechts nach links handelt es sich um eine Influenza, schwingt es aber von links nach rechts, so ist aber eine Erkältung im Anzug.
Darauf ziehe man den Anzug aus, fahre nach Bad Reichenhall, und begebe sich in die Behandlung des Heipraktikers Globuli, der Spritzige.
Der von ihm verordnete weiße Käse muß sofort auf die Grippe geschmiert werden, ihn unter das Bett zu kleben, zeugt von medizinischer Unkenntnis und Herzensroheit.
Als weitere Gegenmittel kommen in Betracht: Kamillentee, Fliedertee, Magnolientee, Gummibaumtee und Kakteentee. Diese Mittel stammen noch aus Großmutters Tagen.
Unsere moderne Zeit hat noch andere Mittel der chemischen Industrie vorrätig: z.B. Aspirol, Pyramidin, Bisobepthan, Orologs, Primadonnata, Betamolestil. Man nehme die Mittel sofort und solange sie noch helfen und zwar in alphabethischer Reihenfolge.
Besonders bewährt haben sich nach der Behandlung die sogenannten prophylaktischen Spritzen. Diese heilen am Besten Corona-Viren, die bereits vorbei sind.
Amerikaner pflegen sich bei Corona-Viren heißen Schwefeldunst zu machen, Italiener halten längere Zeit den rechten Arm in die Höhe,
Franzosen ignorieren die Corona-Viren so wie sie den Winter ignorieren und die Wiener machen eine Jammerstory aus jedem Krankheitsfall.
Die Deutschen aber gehen die Sache methodisch an: Sie legen sich zuerst ins Bett und bekommen dann die Corona-Viren. Sie stehen nur auf, wenn sie wirklich hohes Fieber haben, dann müssen sie natürlich in die Stadt, um etwas zu erledigen.
Die Corona-Viren wurden im Jahre 1725 vom englischen Pfarrer John Coro erfunden, wissenschaftlich heilbar sind sie seit dem Jahre 1724.
Die glücklich erfolgte Heilung erkennt man an Kreuzschmerzen, am leichten Kribbeln in der Nase, ziehen in den Füßen, Hüsteln, Geldmangel und der Abneigung morgens ins Geschäft zu gehen. Diese Anzeichen gehören aber nicht der alten Corona-Viren an, sondern der neuen.
Die Dauer einer Corona-Virenerkrankung währt bei Behandlung eines Arztes 3 Wochen ohne ärztliche Behandlung 21 Tage. Und so schließe ich meine Ausführungen mit den Worten des bekannten Gippologen Dr. Quarck: „Die Corona-Viren sind keine Krankheit, sie sind ein Zustand“